Bramme 2016

Bitte beachten Sie: Die BRAMME 2016 wurde am 18.6.2016 vergeben. Die Bewerbungsfrist für die BRAMME 2017 startet am 2.1.2017.


Preisverleihung "BRAMME 2016"

Gegen 16 Uhr wurde auf dem diesjährigen Stadtteilfest Oberhausen-Ost der erstmalig von der KnappenInitiative ausgelobte Sozialpreis „BRAMME“ verliehen. Dazu waren alle Bewerber eineladen worden. Einige waren dann auch anwesend.
Das Preisgeld in Höhe von 1.500 Euro wurde angesichts von einem Dutzend Bewerbungen dann doch entgegen der ursprünglichen Planung auf einen ersten und zwei zweite Plätze aufgeteilt. Extra zur Preisübergabe kam auch Oberbürgermeister Daniel Schranz auf die Bühne, er ist Schirmherr der Aktion, hielt für die drei Erstplatzierten die Laudatio und überreichte die Brammen. Anschließend stellte Jörg Platzek, Geschäftsführer der Werbegemeinschaft, auch die übrigen Bewerber kurz vor und überreichte den Anwesenden Vertretern symbolisch kleine AnerkennungsBRAMMEN.
Der erste Preis in Höhe von 800 Euro ging an Andrea Fischer. Sie hat seit 2011 ehrenamtlich eine Müllpatenschaft für die Knappenhalde übernommen. An jedem Wochenende beseitigt sie den, teilweise absichtlich, dort entsorgten Müll, von der Zigarettenschachtel bis zum Sperrmüll. Dieses soziale Engagement für Mitmenschen und Umwelt zeigt wurde von der Jury mit dem ersten Preis gewürdigt.

Ein zweiter Preis in Höhe von 350 Euro ging an den Kleiderladen „Janne & Pit“, ein Projekt der katholischen Kirchengemeinde St. Marien. Der Kleiderladen, ursprünglich gedacht als Anlaufstation für sozial schwache Bürger, machte durch sein großes Engagement im Rahmen des Flüchtlingszustroms regionale Schlagzeilen. Mittlerweile ist „Janne & Pit“ von der ehemaligen Knappenschule – dort wird eine städtische Kindertageseinrichtung gebaut – in die Michaelskirche an der Falkensteinstraße umgezogen. Über den zweiten 2. Platz, ebenfalls dotiert mit 350 Euro, durften sich das Tandem-Foto-Projekt von René Jankowski und Ghaith  Shahta freuen. René Jankowski lebt und arbeitet als Fotograf in Oberhausen. Seit Aufkommen der Flüchtlingsproblematik beschäftigte ihn dieses Thema sehr. Er lernte den Flüchtling Ghaith Shahta kennen. Ghaith erzählte, dass er in seiner syrischen Heimat immer schon fotografiert hat, er hat das Haus nie ohne seine Kamera verlassen. „Ich bot ihm ein Projekt an: Gemeinsam entdecken Ghaith und ich Oberhausen. Ich zeige ihm meine Heimatstadt, Ghaith zeigt mir, wie er seine neue Heimat entdeckt“, schildert Jankowski die gemeinsame Vorgehensweise. Es entstehen nun Fotos, die die beiden in Zukunft auch öffentlich zeigen möchten. „Ich bin mir sicher: Ghaith wird seinen Weg gehen. Und ich bin stolz, dass ich dazu beitrage. Integration kann so einfach sein, wenn wir nur alle endlich aus dem Jammertal kriechen und uns nicht von Populisten vorgaukeln lassen, die Integration sei nicht zu schaffen“, so René Jankowski.

P.S. Alle Bewerber um die BRAMME 2016, die nicht auf den ersten Platz gekommen sind, erhielten bzw. erhalten als Dankeschön für ihr Engagement die Anerkennungsbramme. Bitte vereinbaren Sie mit uns einen Übergabetermin. Die Kontaktdaten finden Sie auf unserer Kontaktseite.

Die Preisträgerin der BRAMME 2016: Andrea Fischer, mit Oberbürgermeister Daniel Schranz (li.) und Jörg Platzek, Geschäftsführer der Werbegemeinschaft KnappenInitiative e.V. (Fotos: schnugmedia)


BRAMME 2017

Sie machen sich ehrenamtlich oder hauptamtlich für andere stark? Sie machen anderen Mut? Sie fördern mit Engagement und Kreativität das Miteinander? Sie wollen den Zusammenhalt in unserer Gesellschaft verbessern?

Die Werbegemeinschaft KnappenInitiative Oberhausen e.V., kurz K‘In‘O, wird in diesem Jahr erstmals einen Sozialpreis, die BRAMME, verleihen. Der Preis soll in Zukunft jährlich ausgelobt werden und ist mit 1.500 Euro dotiert. Schirmherr der Aktion ist Oberhausens Oberbürgermeister Daniel Schranz.

Im Rahmen ihres gesellschaftlichen Engagements möchte die KnappenInitiative mit diesem Preis besonderen sozialen Einsatz würdigen. Die Werbegemeinschaft möchte Menschen für ihren Einsatz auszeichnen und gleichzeitig andere Mitbürger motivieren, sich ebenfalls zu engagieren. Menschen, die anderen Mut machen. Menschen, die Freude am Leben bereiten und sich für den Zusammenhalt in der Gesellschaft stark machen. Neues Potenzial und neue Tatkraft sollen so im Stadtgebiet geweckt werden, mitmenschliche Kreativität soll wachsen.

Bewerbungen bzw. Vorschläge werden aus dem Postleitzahlgebiet „46047 und drum herum“ entgegengenommen. Teilnehmen können Träger einer Einrichtung genauso wie Vereine, Gruppen oder aber auch Einzelpersonen, die sich für Menschen in schwierigen Lebenssituationen einsetzen. Die Bewerbungen sollen in knapper Form Auskunft über die Idee und über Ziele und Erfahrungen der Arbeit geben. Fotos, Presseartikel und andere Materialien, die das Projekt dokumentieren, sind erwünscht. Bewerbungen und Vorschläge werden bis zum 30.5.2017 entgegengenommen.

BERWERBUNG/VORSCHLÄGE

Bitte benutzen Sie für Ihre Bewerbung bzw. für Ihren Vorschlag entweder

a.) das rechts stehende PDF-Formular (als download), das dann bei Ihnen direkt am Rechner/Monitor ausgefüllt werden und dann per E-Mail verschickt werden kann

b.) oder drucken Sie das Formular nach dem Download aus, füllen es per Hand aus und senden es uns per Post

c.) oder verwenden Sie das unten stehenden Online-Formular:  Informationen in die Felder schreiben und direkt an die Knappeninitiative senden.

Eine fünfköpfige Jury wird nach dem 30.5.2016 über die Preisvergabe entscheiden. Die Jury ist besetzt durch Alt-Oberbürgermeister Klaus Wehling, Neşe Özçelik, städt. Büro für Chancengleichheit, Clemens Heinrichs, Bunkermuseum Oberhausen, Jörg Platzek, Stadtsparkasse Oberhausen, und Hannes Schlaghecke, KnappenInitiative.

Die öffentliche Übergabe der BRAMME 2016, zur der auch alle Bewerber eingeladen werden, findet am 18. Juni 2016 im Rahmen des Stadtteilfestes Oberhausen-Ost statt.

Die Bewerbung geht an
KnappenInitiative Oberhausen e.V., Lohstraße 52, 46047 Oberhausen
Fax 0208 873495, E-Mail info@knappeninitiative.de

 

Übrigens: Die Größe des Projekts/des Engagements spielt bei der Juryentscheidung keine Rolle. Es zählt das Tun!